Paulus schreibt in Römer 8,32: "Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"
Das heißt, dass Gott in seiner grenzenlosen Liebe nichts zurückhält, um uns zu beschenken.
Bei all den Verunsicherungen unseres Seins brauchen wir es, im Alltag auch emotional auf die Gewissheit zurückgreifen zu können, Gottes geliebtes und wertgeschätztes Kind zu sein. Deshalb wird Gott nichts unversucht lassen, uns diese Grundsicherheit zu ermöglichen.
Alle Bedenken, dass soviel Wertschätzung für uns zu groß sei, wir das nicht verdient hätten usw., sind unserem beschränkten irdischen Horizont geschuldet.
Wir haben im Gesundheitshaus den berechtigten Anspruch und die Erwartung, dass die Menschen, die es betreten, es aufgerichteter, ermutigter und wenn möglich heiler wieder verlassen. Es liegt nahe, dass diesen Anspruch Gott für die Gotteshäuser hat. Dann würde er es wohl bedauern, wenn wir geringere Erwartungen haben.