1 Wer steht bislang hinter dieser Initiative?
Der noch unsichtbare Kreis derer, die sich dafür interessieren. Die Idee hat Dietmar Pfennighaus (68) aufgeschrieben, der von 50 Jahren
erstmals seine spirituelle Seite entdeckt hat und in den letzten 20 Jahren durch die Leitung eines Weiterbildungsinstituts für Systemische Seelsorge viel über heilsame Spiritualität reflektiert
hat. So steht viel Material im Hintergrund zur Verfügung.
Doch diese Initiative ist als eine Plattform für einen Austausch auf Augenhöhe zu verstehen. Vielleicht ist Dietmars Rolle die eines Gastgebers, der ein Bring-and-share- Buffet nach Bedarf
auffüllt.
2 Rückmeldungen erwünscht?
Auf jeden Fall. Weil es sich nur im Miteinander entwickeln kann, ist jede Reaktion mit (auch kritischen) Anmerkungen zum Entwurf dieses Projektes sehr willkommen. Du kannst dazu eine
E-Mail schreiben an: [email protected]
3 Was hat dieses Vorhaben mit dem Konzept des Gesundheitshauses zu tun?
Es unterscheidet uns vom Tier, spirituelle Wesen zu sein. Es gehört zu der Aufgabe des Ganzheitllichen Gesundheitshauses, alle Seiten unseres Lebens in ihrer Wechselwirkung
untereinander zu betrachten und zu stärken. So fragen wir also auch nach einer gesunden und heilsamen Spirituaität und nicht nach der "richtigen" Konfession.
Dass wir uns zunächst im Gesundheitshaus treffen und deren Website nutzen, hat nur den praktischen Grund, dass diese Kapazitäten am leichtesten zur Verfügung stehen und es sich konfessionell um
einen neutralen Raum handelt.
4 Wendet sich dieses Projekt ausschließlich an ChristInnen, die mit der Bibel leben?
Nein. Der Initiator ist geprägt und fühlt sich beschenkt von der Botschaft
der Bibel. Doch die Begegnungen wenden sich nicht exklusiv an ChristInnen, sondern an alle, die ihre spirituelle Seite lebendig und wachstumsorientiert gestalten möchten. Die Erfahrungen im
Gesundheitshaus haben uns gezeigt: Die Begegnung von Menschen mit Unterschieden in spirituellen Hintergründen und der Intensität bisheriger Erfahrungen ist besonders bereichernd. Diese Diversität
fordert heraus, für manche überraschenden Fragen nach einer allgemein verständlichen Sprache zu suchen.
5 Handelt es sich (insgeheim) um einen ersten Schritt für ein Gründungsprojekt, etwa einer Hausgemeinde?
Nein. Dieses Vorhaben ist nicht anstelle von Gottesdiensten und anderen geistlichen Begegnungsmöglichkeiten zu verstehen, sondern als eine ergänzende Variante.