Hintergründe

 

Drei Punkte sind für zufriedenstellende, nachhaltige Veränderungen wichtig, ja unverzichtbar: 

 

 

1 Unser Belohnungszentrum muss bedient werden

 

 

Wenn wir etwas aus ganzem Herzen wollen, dann setzen wir auch unglaublich viel Kraft frei. Es ist immer wieder erstaunlich, was Menschen alles leisten können, wenn sie ihre ganze Energie und ihren Willen darauf bündeln.

 

Doch für vieles in unserem Leben ist es nicht so eindeutig, weil verschiedene Bedürfnisse miteinander in Widerstreit liegen: das Gegenwärtige mit dem, was früher war oder sein wird, das Naheliegende mit dem Tiefer- und Weitergehendem.

 

Wir wollen natürlich Leichtigkeit. Aber wenn wir uns dazu unglaublich anstrengen müssen und einen Weg mit Entbehrungen gehen, ist es mit unserer Entschlossenheit schon nicht mehr so weit her. 

 

Wir haben in unserem Gehirn einen ungefähr erbsengroßen Bereich als innerste und mächtigste Region: unser Belohnungs- und Lustzentrum.

 

Allerdings gelingt das oft mit der Lust nicht so gut. Daraufhin versuchen wir dann einfach die Dosis zu erhöhen, was aber unser Lustzentrum von diesen starken Reizen abhängig macht und Gesundheit und Wohlbefinden gar nicht gut tut. Das Lustzentrum wird erschöpft und um das Genießen ist es schlecht bestellt. Außerdem sind wir gestresst, unseren aufwändigen Lebensstil aufrechtzuerhalten.

 

 

 

2 Auf das Zusammenspiel von Körper und Seele kommt es an

 

Leider verstehen wir sehr wenig von dem Zusammenwirken und der gegenseitigen Unterstützung von Körper und Seele. Das ist aber nötig, um sich vollständig zu fühlen – im Gegensatz zu dem Grundgefühl, dass uns immer irgendetwas fehlt.

 

Wilhelm von Humboldt sagt: „Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag.“ Manchmal beobachten wir, wie dem Körper etwas Grandioses möglich ist. Wir haben den Eindruck haben, dass er über sich hinauswächst. Wie sollte sonst beispielsweise eine perfekte sportliche Leistung oder das Bewältigen einer schweren Erkrankung möglich sein.

 

Auf dem Weg zur Leichtigkeit sollten wir alles Körperliche seelisch unterstützen und das Seelische auch körperlich nachspüren – zumal unsere Seele sehr daran interessiert ist, dass wir uns in unserer Haut wohlfühlen.

 

 

3 Wir müssen an die Wurzel unseres Hungers gehen

 

 

Die brisanten Fragen sind doch: Weshalb verlieren Menschen in bestimmten Situationen ein Stück die Kontrolle über ihr Essverhalten? Und weshalb funktioniert der Stoffwechsel von Menschen so unterschiedlich, so dass von dem wenigen, dass sie essen, viel im Körper abgelagert und weniger ausgeschieden wird?  Man kann es sich einfach machen und das alles als genetisch bedingt und damit als unabänderlich betrachten. Aber so löst man das Problem nicht. Wahrscheinlich sind bei allen gesundheitlichen Fragen nur etwa 25 % genetisch bedingt.

 

Welche seelischen Erfahrungen waren so gravierend, dass sie sich im sogenannten Körpergedächtnis niedergeschlagen haben und Auswirkungen auf unsere Körperfunktionen haben – besonders auf die des grundsätzlich sensiblen Darms, der nach dem Gehirn wesentlich mehr Nervenzellen hat als alle anderen Organe.

Hierfür zeigen wir Ihnen neue Wege auf.